Turmfalken Nistplatz an der Kirche St. Peter und Paul Waldkirchen

2026 - unser Turmfalken Pärchen wird mit einer Kamera begleitet.

Turmfalken live – aus dem Nistkasten im Kirchturm

Der Live­stream ist täg­lich von Son­nen­auf­gang bis etwa eine Stun­de nach Son­nen­un­ter­gang aktiv – aktu­ell ca. 5:00 bis 21:30 Uhr. In den Nacht­stun­den ist der Stream auto­ma­tisch pausiert.

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.

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Wei­ter gibt es noch die Stand­bil­der und im Archiv die Zeit­raf­fer Vide­os. Das Stand­bild wird jede Minu­te auto­ma­tisch im Brow­ser aktualisiert. 

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Zeitraffer Videos

Tages Zeit­raf­fer der letz­ten Tage — die­se wer­den jede Nacht erzeugt und zei­gen alle Bil­der des Tages. Im Archiv sind die Zeit­raf­fer der gesam­ten Woche. Die Zeit­raf­fer haben 4fps — 4 Minu­ten ent­spre­chen 1sec im Video. 

Je nach Brow­ser wer­den die Video nicht kom­plett abge­spielt und unter­bro­chen. Abhil­fe ist, die Vide­os her­un­ter­zu­la­den und lokal anzuzeigen. 

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Technik hinter der Turmfalken-Cam

Die Turm­fal­ken-Cam wird mit einem klei­nen Com­pu­ter­sys­tem auf Basis eines Raspber­ry Pi betrie­ben. Als Kame­ra kommt ein emp­find­li­cher Bild­sen­sor der Bau­rei­he Wavesha­re IMX462 zum Ein­satz, der spe­zi­ell für schwie­ri­ge Licht­ver­hält­nis­se geeig­net ist. Dadurch kön­nen auch in der schat­ti­gen Mau­er­öff­nung der Kir­che kla­re Bil­der auf­ge­nom­men werden.

Der Rech­ner steu­ert die Kame­ra auto­ma­tisch und erstellt in regel­mä­ßi­gen Abstän­den neue Auf­nah­men des Brut­plat­zes. Die­se Bil­der wer­den anschlie­ßend ver­ar­bei­tet, archi­viert und auf die Inter­net­sei­te des Pfarr­ver­bands über­tra­gen. Dort wer­den sie im Minu­ten­takt aktua­li­siert. Zusätz­lich ent­ste­hen aus den Auf­nah­men auto­ma­tisch Tages- und Wochen­zu­sam­men­fas­sun­gen, die den Ver­lauf der Brut­zeit dokumentieren.

Ein Teil der Tech­nik läuft voll­stän­dig auto­ma­ti­siert im Hin­ter­grund. So kön­nen Auf­nah­men gespei­chert, zusam­men­ge­stellt und auf­be­rei­tet wer­den, ohne dass jemand stän­dig ein­grei­fen muss. Dadurch ent­steht über Wochen hin­weg eine lücken­lo­se Doku­men­ta­ti­on des Brut­ge­sche­hens der Turmfalken.

Die gesam­te Instal­la­ti­on befin­det sich außer­halb des eigent­li­chen Brut­be­reichs. Gefilmt wird aus einer Nische her­aus, die durch ein Git­ter vom Dach­stuhl der Kir­che getrennt ist. So bleibt der Lebens­raum der Tie­re geschützt und gleich­zei­tig ein unge­stör­ter Blick auf den Brut­platz möglich.

Zu vie­len Momen­ten exis­tie­ren auch höher auf­ge­lös­te Ein­zel­bil­der. Wer Inter­es­se an einer bestimm­ten Auf­nah­me hat, kann sich ger­ne unter turmfalke@​pfarrverband-​waldkirchen.​de an Andre­as Tausch wenden.

Bit­te dabei die in den Vide­os ange­zeig­te Datum und Uhr­zeit der gewünsch­ten Auf­nah­me ange­ben. Wenn es die Anzahl der Anfra­gen zulässt, wird die­sem Wunsch ger­ne nachgekommen.

Der Raspber­ry Pi 5 der Kame­ra und USB-Mikro­fon nimmt Bild und Ton direkt auf und sen­det den ver­schlüs­sel­ten H.264/AAC-Stream per RTMP-Pro­to­koll an einen exter­nen Ser­ver. Dort wan­delt die Soft­ware mediamtx den Stream in HLS um – ein For­mat, das jeder moder­ne Brow­ser ohne Plug­in abspie­len kann. Die Web­site lädt den Stream per HTTPS über hls.js direkt in den Play­er; iPho­ne und iPad nut­zen dabei die ein­ge­bau­te HLS-Unter­stüt­zung von Safa­ri. 
Auf der Pfar­rei-Web­site ist ein HTML-Block hin­ter­legt, der die Java­Script-Biblio­thek hls.js lädt und einen Standard-<video>-Player mit dem Stream-Link ver­bin­det. Der Brow­ser des Besu­chers lädt die Video­seg­men­te dann direkt vom Ser­ver – die Pfar­rei-Web­site selbst lei­tet kei­nen Daten­verkehr durch, son­dern lie­fert nur den ein­ma­li­gen Einbettungs­code. Auf iPho­nes und iPads über­nimmt Safa­ri die HLS-Wie­der­ga­be nativ, ohne dass hls.js benö­tigt wird. 
Und damit alles HTTPS gerecht ist: DuckDNS stellt einen kos­ten­lo­sen Domain­na­men (fal​ke​-wald​kir​chen​.duckdns​.org) bereit, der auf die IP-Adres­se des Hetz­ner-Ser­vers zeigt – denn Brow­ser akzep­tie­ren nur für ech­te Domain­na­men ein gül­ti­ges HTTPS-Zer­ti­fi­kat, nicht für nack­te IP-Adres­sen. Das Zer­ti­fi­kat selbst wird von Let’s Encrypt kos­ten­los aus­ge­stellt und von nginx auf dem Ser­ver ver­wal­tet, das den ver­schlüs­sel­ten HTTPS-Zugriff auf den Stream ermöglicht.