Gläubige aus den zehn Pfarreien des Pastoralen Raums Waldkirchen haben sich am Wallfahrtstag zu „Unserer Lieben Frau von Frischeck“ auf den Weg gemacht, um das neue Miteinander feierlich zu gründen.
In seiner Predigt spannte Pfarrer Michael Nirschl einen Bogen von der über 300 Jahre alten Frischecker Madonna bis zu den Herausforderungen unserer Kirche heute. Vieles hat sich in den vergangenen Jahrhunderten verändert, kirchliche Strukturen sind entstanden und vergangen. Geblieben sind die Sehnsucht der Menschen nach Gott und das Vertrauen, dass er seine Kirche durch alle Zeiten hindurch begleitet.
Auch die Gründung des Pastoralen Raums ist ein Aufbruch in eine ungewisse Zukunft. Dabei geht es nicht zuerst um neue Strukturen, sondern um die entscheidende Frage: Was will Christus mit uns machen? Wie können wir einander stärken, unseren Glauben leben und Menschen neu für das Evangelium gewinnen?
Maria, die Frau des Aufbruchs und des Vertrauens, soll den Pastoralen Raum auf diesem Weg begleiten. Denn auch wenn niemand weiß, wie Kirche in Zukunft aussehen wird, gilt immer das Vertrauen: In jedem Abbruch steckt zugleich ein Aufbruch. Christus trägt seine Kirche.
Unter dem Schutz der „Lieben Frau von Frischeck“ hat dieser Weg gemeinsam begonnen – im Glauben, im Gebet und in der Verantwortung für die Menschen unserer Zeit.
Als Symbol entwarf Reinhilde Schreiber ein Motiv, das alle zehn Kirchtürme zeigt und verzierte damit Kerzen, die in die einzelnen Pfarreien ausgesandt wurden.
Als Symbol entwarf Reinhilde Schreiber ein Motiv, das alle zehn Kirchtürme zeigt und verzierte damit Kerzen, die in die einzelnen Pfarreien ausgesandt wurden.



